Buch, Cover, Ausschnitt, Stalingrad, Christoph Fromm
Buchcover

Der junge Leutnant Hans von Wetzland und die wenigen Überlebenden eines Sturmpionierbataillons verlieren durch Grabenkriege, Hunger, und von Kälte ausgemergelt immer mehr die Kontrolle über sich und den Bezug zur Realität. Anlässlich des 70. Jahrestages der Kapitulation in Stalingrad erschien im Januar 2013 diese überarbeitete Neuauflage des Kriegsromans.


„Ein gnadenloser, verzweifelter, zutiefst menschlicher Roman über das unmenschliche Schlachthaus Stalingrad.“
- Michael Jürgs, Journalist und ehemaliger Stern-Chefredakteur

September 1942. Die wenigen Überlebenden eines in Nordafrika eingesetzten Sturmpionierbataillons werden an die Ostfront abkommandiert. In der Entscheidungsschlacht um Stalingrad mit über 2 Millionen Opfern fällt jegliche Hemmschwelle: Grabenkrieg, Nahkämpfe um jedes einzelne Haus, Hunger und Kälte, der Wahnsinn als letzte Zufluchtsstätte vor dem Sterben…
Der junge Leutnant Hans von Wetzland muss erkennen, dass er unter diesen Voraussetzungen nicht einmal die grundlegendsten moralischen Ansprüche an sich und seine Männer aufrecht erhalten kann.
Grundlage für diesen Kriegsroman war eine ausführliche Recherche, bei der zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen geführt werden konnten. Dies ist ein Roman, kein Sachbuch. Wo immer sich die beiden Ansprüche im Weg standen, hat sich der Autor für das erstere entschieden, um so in das Innenleben der Figuren hinabzublicken – bis in die tiefsten Abgründe. Das räumt diesem Roman innerhalb der Publikationen über Stalingrad eine außerordentliche Stellung ein und macht es zu einer flammenden Anklage gegen jeden Krieg.