Susanne Elsner, Buchprofile:

„Chris, die 12-Jährige Hauptperson des mitreißenden Mädchenromans, hat zwei Pflegepferde, derentwegen sie auch öfters später nach Hause kommt. Die Eltern schicken sie daher gegen ihren Willen auf eine Ganztagsschule. […] Nach langer Diskussion lassen ihre Eltern sie wenigstens bei einem Workshop auf einer Farm mitmachen. Dort lernt sie einen Ponyhengst kennen, den sie Maxim nennt. Als sie erfährt, dass die Farm und damit auch der Hengst verkauft werden, greift sie zu und kauft das Tier. Doch beim Verkauf wurde verschwiegen, dass Maxim sehr alt ist und unter Krebs leidet, was ihnen der Tierarzt mitteilt. So kommt eine große Verantwortung auf Chris zu. – Eine überzeugende Geschichte, wegen der großen Identifikationsmöglichkeit nicht nur für Pferdenärrinnen zu empfehlen.“
 

 
Pia Trzcinska-Borowska:

„Jedes Mädchen träumt von ihrem eigenen Prinzen… von jemandem, der es beschützt, lieb hat, und auf den es sich verlassen kann. Die dreizehnjährige Kratzbürste Chris ist da jedoch ganz anders: ihr Prinz ist ein zottiger und höchst eigensinniger Ponyhengst, dessen Zuneigung sie sich erst einmal verdienen und dessen Besitz sie sich aller Welt zum Trotz erkämpfen muss. Wie sie das anstellt, erzählt diese überaus einfühlsam geschriebene Erzählung, welche weniger einer der üblichen Pferde- oder Mädchengeschichten als einem realistischen Jugendbuch gleicht, das die verschiedenen Facetten der Zuneigung und Selbstaufgabe von mehreren Seiten beleuchtet und damit gleichzeitig behutsam und bodenständig dem Pfad des Erwachsenwerdens folgt.“


 
Reiterrevue, 07/2008:

„Chris hat keine Lust auf Schule, sondern eigentlich auf Stall. Doch so schlimm ist Schule plötzlich auch nicht mehr, als sie den netten Jungen Tommy kennenlernt. Dann kriegt Chris ihren größten Traum erfüllt, ein eigenes Pony: den zottigen achtjährigen Ponyhengst Maxim, ein richtiger Racker, nicht der typische Schmuser. Maxim lässt sich erst mal gar nicht reiten und Chris will ihn direkt wieder verkaufen. Bis sei vom Tierarzt erfährt, dass Maxim viel älter und schwer krank ist und einen Tumor hat. Erst da merkt sie, dass ihr der Kleine doch ganz schön ans Herz gewachsen ist. Tommy kommt immer öfter in den Stall, hilft Chris und organisiert sogar eine Kutsche. Zwei ganz unterschiedliche Liebesgeschichten. Wie es mit Maxim weitergeht? Lest selbst!“
 

 
Tovero Buchtipp:

„Tina Lizius zeichnet uns hier ein authentisches, realistisches Porträt über ein junges Mädchen und die Schwierigkeiten, erwachsen zu werden. Fazit: Kein Pferdebuch im eigentlichen Sinn - aber sowohl für Pferdefans als auch für Teenager eine spannende Geschichte über das Erwachsenwerden.“

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