Lesung, Christoph Fromm, Publikum

Schlagwörter wie Wasserverschmutzung, Umverteilung von Wasserresourcen sind uns nicht neu. Aber was genau steht hinter diesen Schlagwörtern?

Zum Tag des Wassers am 22. März 2013 in der Mohr-Villa beschäftigte sich die Ausstellung mit diesen Fragen. Sie will aufklären und auch nachdenklich stimmen mit informativen Texten, die in einer Gipscollagen und Objektinstallation eingebunden sind. Sie sollen für mehr Transparenz im Dschungel der Informationen sorgen, sodass sich jeder eine eigene Meinung bilden kann.

"Die blutende Erde" ist ein Projekt, das seinen Ursprung in den wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Problemen und Ereignissen der letzten Jahre begründet sieht.

Die Objekte verstehen sich weniger als Kunstobjekte sondern als Mahnobjekte einer sich deutlich verändernden Gesellschaft.

Die Installation soll dem Betrachter mit thematisch ausgerichteten Texten einen Anstoß geben, aufmerksam und kritisch zu bleiben in Anbetracht demokratischer Werte.


Der Zyklus "Blutende Erde" ist in Form einer Welle dargestellt. Die Welle, als Sinnbild des vollkommenen, fortlaufenden und immer wiederkehrenden Elementes. Sanft, zerbrechlich, feminin, auf dem Zenit durchbrochen von Einschlaglöchern, Verletzungen, die durch den Menschen verursacht wurden. Drei Löcher, die Augen und eine Nase symbolisieren, in einer vordergründig makellosen, weißen Umgebung, einen scheinbar unantastbaren Kokon, vor dem die Realität wartet.

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Up-Art: Der letzte Tropfen