Christoph Fromm, Tina Lizius, Lesungen

2006 gründete er mit Tina Lizius den Primero Verlag, in dem er seinen Roman „Die Macht des Geldes“ publizierte. Es folgten „Die Abenteuer des Gottfried Primero“, Band 1 und 2 und 2013 „Stalingrad – Die Einsamkeit vor dem Sterben“. 2016 erschien sein dritter Roman „Amoklauf im Paradies“.

Christoph Fromm wurde 1958 in Stuttgart/ Bad Cannstatt geboren. Er wuchs in Ludwigsburg auf und besuchte dort das Schiller-Gymnasium. Bereits während der Schulzeit begann er mit den ersten Schreibversuchen, nahm intensiv an der Theater AG teil und machte 1977 sein Abitur. Danach studierte er an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Während des Studiums arbeitete er als Kameraassistent und Beleuchter, unter anderem für den Kameramann Helge Weindler. Seit 1983 ist er hauptberuflich als Drehbuchautor tätig, für Regisseure wie Dominik Graf, Friedemann Fromm und Torsten C. Fischer. Dadurch entstanden die Drehbücher für die erfolgreichen Kinofilme „Treffer“, „Spieler“, „Die Katze“, ebenso die Vorlagen für „Stalingrad“ und „Schlaraffenland“. Außerdem schrieb er zahlreiche Drehbücher für Reihen und Serien (Tatort, Der Fahnder). Seit 2002 leitet Christoph Fromm die Drehbuchabteilung an der Filmakademie Baden-Württemberg.

2006 erhielt er den Deutschen Drehbuchpreis für sein Werk „Sierra“ und 2009 wurde er für den ZDF-Dreiteiler „Die Wölfe“ mit dem International Emmy Award und 2010 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.

2013 entstand gemeinsam mit seinem Bruder Friedemann der Polizeiruf „Der verlorene Sohn“, der viel Aufmerksamkeit erregte. 2014 schrieb er, ebenfalls für seinen Bruder, die sechsteilige Fernsehserie „Die Stadt und die Macht.“

 

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