Hitler – Prophet der Finsternis
Ein dialogischer Roman von Christoph Fromm
Was wäre, wenn Adolf Hitler nach dem Krieg plötzlich vor Gericht gestanden hätte – nicht als Mythos, sondern als greifbarer Mensch aus Fleisch und Blut?
In seinem neuen Roman Hitler – Prophet der Finsternis stellt Christoph Fromm genau diese Frage. Nicht, um Legenden zu nähren – sondern, um sie zu entlarven.
Der Nürnberger Prozess läuft bereits, da taucht ein Mann auf und behauptet, Adolf Hitler zu sein. Die medizinischen Gutachten können ihn nicht widerlegen, also entscheidet sich der internationale Gerichtshof, Anklage zu erheben. Sie beinhaltet alle völkerrechtlichen Kapitalverbrechen.
Der Angeklagte: Ein Mann, der sich für ein Werkzeug der Vorsehung hält, für eine historische Notwendigkeit. Vielleicht ist er ein Doppelgänger? Vielleicht nicht. Doch was zählt mehr: die Identität des Mannes – oder die Ideen, die er verkörpert?
"Hitler – Prophet der Finsternis ist kein Unterhaltungsroman, sondern ein literarischer Beitrag zur Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit, die bis heute nachwirkt.
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332 Seiten
Hardcover
ISBN 978-3-9827505-4-5

Stimmen aus der Geschichte
Die meisten sehen ihren Ruin vor Augen, aber sie gehen hinein.
– Leopold von Ranke, deutscher Historiker, gest. 1886.
Muss man nicht in dem Phänomen eine Erscheinungsform des Künstlertums wiedererkennen? Es ist, auf eine gewisse beschämende Weise alles da: die Schwierigkeit, Faulheit, die klägliche Undefinierbarkeit…das im Grunde hochmütige, sich für zu gut haltende Abweisen jeder vernünftigen und ehrenwerten Tätigkeit…es ist eine reichlich peinliche Verwandtschaft. Ich will trotzdem nicht die Augen davor verschließen.
– Thomas Mann, 1938 über Hitler
Weder im Krieg noch in der Revolution hatte mich schon beim Eintreten ein solcher Gluthauch hypnotischer Massenerregung angeweht. Hitler ging ganz nah an mir vorbei und ich sah: das war ein anderer Mensch als der, dem ich da und dort in Privathäusern begegnet war.
– Augenzeuge einer Hitlerrede im Löwenbräukeller Anfang der Zwanziger Jahre
Kein anderer hat so viel Jubel, Hysterie und Heilserwartung erweckt wie Hitler. Kein anderer hat eine solche Spur von Trümmern hinterlassen.
– Joachim C. Fest
Die Geschichte liebt es bisweilen, sich in einem Menschen zu verdichten, dem daraufhin die Welt gehorcht. Zeit und Menschen treten in einen große, geheimnisvolle Verrechnung.
– Jacob Burckhardt
Augenblicklich waren meine kritischen Fähigkeiten ausgeschaltet…ich vergaß alles über diesem Mann…als ich mich umschaute, sah ich, dass seine Suggestivkraft Tausende in Bann hielt wie einen Einzigen….ich hatte ein Erlebnis, das sich nur mit einer religiösen Bekehrung vergleichen ließ.
– Kurt Luedecke, Kaufmann, zunächst Gefolgsmann Hitlers, später KZ Insasse

