Gabriela Pagenhardt von Mainberg schreibt auf ihrem Blog:

„Die zauberhafte Geschichte über den hilfsbereiten Raben Gottfried und den kleinen Flüchtlingsjungen Enno erzählt sehr kindgerecht über Probleme von Flüchtlingskindern. Und sie zeigt ganz deutlich, dass Kinder Freunde brauchen, die ihnen hilfreich zur Seite stehen.
Da viele Flüchtlingskinder in Kindergärten, auf Spielplätzen und in Grundschulen sind, ist es wichtig, unseren Kindern zu vermitteln, dass es diese Kinder mit ihrer Hilfe leichter im Schulalltag und in der Freizeit haben, denn jeder braucht einen Freund!
Die wundervollen Illustrationen im Buch machen einfach nur Spaß. Sie unterstreichen zusätzlich den Inhalt der Geschichte.
Ein tolles Kinderbuch, dass bereits kleine Kinder ab 5 Jahren humorvoll an das Thema Flüchtlinge heranführt und mit einer spannenden Geschichte überzeugt."

Wir bedanken uns für die tolle Rezension!

Mehr davon gibt es hier.

Jochen König rezensiert "Gottfried, der Turborabe"

Der Autor und Blogger Jochen König hat auf booknerds.de unser neues Kinderbuch „Gottfried, der Turborabe – Ennos gefährliche Reise" rezensiert.

„Erzählt wird eine spannende Geschichte, die ihre komischen Momente hat, die selbst Erwachsenen gefallen dürften (wie die Vorliebe des knubbeligen Gottfried für langbeinige Flamingos). Der naseweise Rabe Gottfried und der pfiffige Enno (beide durchaus eine kleine Hommage an Astrid Lindgrens „Karlsson vom Dach") sind sympathische und nachvollziehbare Identifikationsfiguren, die gemeinsam ein aufregendes Abenteuer erleben."

Wenn Ihr Lust habt die gesamte Rezension zu lesen dann könnt ihr das hier tun.

Vielen Dank Jochen König für die Rezension.

Alliteratus Rezension zu "Gottfried, der Turborabe - Ennos gefährliche Reise"

"Ein sehr schön und hochwertig ausgestattetes Buch (mit Lesebändchen!), das seinen Preis in jeder Hinsicht wert ist. Zum Vorlesen eignet es sich etwa ab 5 Jahre, aber man muss es in kleine Portionen teilen und mit den Kindern darüber sprechen.

Außerdem sollten sie beim zuhören die vielen bunten und oftmals großflächigen Illustrationen von Finja Skadi Vollbrecht mitanschauen können, denn Mimik und Gestik verraten viel von dem, was Christoph Fromm nicht in Worte fassen wollte oder konnte: Das Thema ist so groß, dass man junge Kinder leicht damit überfordern könnte. Dass ist hier aber keineswegs der Fall, die Geschichte kommt wie ein großes Abenteuer daher, ist spannend und aufregend, was sich auch in den farbenfrohen Bildern wiederspiegelt.


Ich bin Gottfried, der einzige Rabe auf der ganzen Welt, der einen Turbodüsenmmotor hat.
Und als Turborabe kann ich viel schneller und besser fliegen als alle anderen. Eigentlich
wollte ich nur Urlaub machen. Aber dann war mein Motor kaputt und ich habe Enno
getroffen, mitten auf dem Meer ...

Und der freche, vorlaute Rabe vermittelt das ernste Thema auf ideale und oftmals sogar lustige Weise an Kinder. Enno trifft er also, einen kleinen dunkelhäutigen Jungen, der, an einen Rettungsring geklammert, auf dem offenen Meer treibt. Was für ein Glück, dass gerade als Gottfried übers Meer düst, sein Motor plötzlich nicht mal mehr Puff macht, sondern einfach ausgeht und ihn zur Landung auf dem Meer zwingt. Komisch, denkt Gottfried. Ein Boot wäre doch viel praktischer gewesen als so ein trudelnder Rettungsring! Aber dann erzählte ihm Enno, der Junge, dass er mit Mama und Papa und der kleinen Schwester auf einem Boot, dass im Sturm kenterte – und dass er keinen danach mehr gesehen hat. Das wird nur so erwähnt, nicht ausgebreitet, aber es setzt sich doch in den Köpfen der Kinder fest.


Immerhin kann Enno sogar Gottfrieds Motor reparieren, und nach einem Blitzstart rasen die beiden auf den Strand zu. Da geht es ihnen gut, und sie spielen und ruhen sich aus, bis – ja, bis plötzlich Polizisten da sind und finden, dass ein kleiner Junge nicht allein da sein kann. „Mitkommen", heißt es, und dann finden sich die beiden von den nicht sehr einfühlsamen Polizisten in ein Flüchtlingsheim gebracht, wo sie mit vielen anderen zusammen sein und sich in einer langen Schlange für das Essen anstellen müssen. Aber Gottfried wäre nicht Gottfried, wenn er nicht mit aberwitzigen Ideen einen Ausweg fände. Schließlich müssen die beiden ja Ennos Familie wiederfinden „Aber das ist eine neue Geschichte ..."


Mit sehr viel Humor und Abenteuer werden Kinder an das schwierige Thema der Flucht herangeführt, mit dem sie sich heute schon im Kindergarten auseinandersetzen müssen. Die ungleiche Freundschaft zwischen Gottfried und Enno ist leicht zu verstehen und umzusetzen, wenn man fremd aussehende Kinder in der Gruppe oder Klasse hat, und wie sich die beiden immer aufeinander verlassen und füreinander da sind, ist – ohne das Wort zu erwähnen – ein schönes, einfaches Beispiel für Integration und Zusammenführung.


Ab dem Ende des zweiten Schuljahres sollten Kinder in der Lage sein, das Buch selbst zu lesen, auch wenn sie vielleicht bei Wörtern wie „Kunstflugakrobaten" oder „Regenwurmmixer" ein bisschen Hilfe. Der lange Text erfordert ein geschicktes Einteilen, die abenteuerliche Spannung wird den jungen Leser aber ohnehin antreiben zum Weiterlesen.

Ein nachdenklich stimmiges Buch mit einer klaren Botschaft!" [astrid van nahl]

Instagram Rezension von mami_liestvor zu "Gottfried, der Turborabe: Ennos gefährliche Reise" und der Fortsetzung "Gottfried, der Turborabe: Ennos allerbester Freund"

Heute möchte ich Euch gleich zwei wertvolle Kinderbücher aus dem @primeroverlag vorstellen. Band 1 & 2 ist zum gemeinsamen Vorlesen geeignet für Kinder ab dem Grundschulalter. In beiden Büchern geht es um das Thema Flucht und Integration. Liebevoll, kindgerecht, verständlich und dabei spannend erzählt. Mit dem witzigen, quirrligen Raben Gottfried wird dieses ernste Thema einfühlsam und lebensfroh erzählt.

#gottfriedderturborabe ist der einzige Rabe mit einem Turbodüsenmotor. Auf seinem Weg nach Spanien geht sein Turbomotor kaputt und mitten im Meer trifft er auf den kleinen Enno aus Afrika....Gemeinsam schaffen Sie es den Motor wieder in Gang zu bringen. Enno und Gottfried werden beste Freunde. Zusammen erleben sie viele Abenteuer, aber das wichtigste ist die gemeinsame Suche nach Ennos Familie....

Die beiden Bücher erzählen einfühlsam über das aktuelle Thema Flucht/Flüchtlinge, Integration und Verständigung. Die lustigen und farbenfrohen Illustrationen lockern ein sehr ernstes Thema für Kinder liebevoll auf. Der witzige und hilfsbereite Rabe Gottfried hilft Enno dabei....Am Ende der Geschichten stellt man fest...Jedes Kind sollte eigentlich so einen verlässlichen Freund wie Gottfried haben! Ein tolles Buch, das wichtige Werte vermittelt, wie Toleranz, Akzeptanz und Hilfsbereitschaft.

Instagram Rezension von ann_gelesen zu "Gottfried, der Turborabe: Ennos gefährliche Reise" und der Fortsetzung "Gottfried, der Turborabe: Ennos allerbester Freund"

Heute habe ich mir endlich mal die Zeit genommen, die Enno-Bücher, die mir Marie vom @primeroverlag zugeschickt hat, zu lesen.

Ich habe sowohl Band 1, als auch Band 2 lesen dürfen. Die Bücher sind sehr liebevoll gestaltet, es gibt sogar ein kleines Bändchen als Lesezeichen, was gut ist, da die Bücher doch umfangreicher sind, als angenommen und von Kindern sicher in Etappen gelesen werden müssen.

Mir persönlich sind die Zeichnungen etwas zu bunt und schrill, aber sie unterstreichen wunderbar die Geschichte.

In Band 1 lernen wir Enno und den Turboraben kennen. Das Buch erzählt die Geschichte des Flüchtlings Enno sehr sensibel und thematisiert auch Flüchtlingsunterkünfte, Vorurteile und Gewalt, ohne die Geschichte zu überfrachten. An einigen Stellen 'springt' die Geschichte jedoch etwas und ist manchmal zu überdreht, aber das ist ja Geschmackssache.

Auf jeden Fall ein gutes Buch um Kinder für die Geschichte Geflüchteter zu sensibilisieren.

Band 2 gefiel mir noch viel besser. Die Geschichte scheint 'runder', thematisiert Verlust, Sprache und Tradition und vermag "Brücken zu bauen". Ich kann die Bücher auf jeden Fall empfehlen, besonders auch im Unterricht, aber auch für zuhause, denn was ist schöner, als vorurteilsfrei einander kennenzulernen!?

Instagram Rezension von ann_gelesen zu "Gottfried, der Turborabe: Ennos gefährliche Reise" und der Fortsetzung "Gottfried, der Turborabe: Ennos allerbester Freund"

Primero, das heißt die Nummer Eins - und das ist Gottfried. Er wird Ennos Nummer 1. Eigentlich wollte er in den Urlaub fliegen, aber sein Turbomotor macht ihm einen Strich durch die Rechnung und er landet auf Ennos Rettungsring. Ennos Boot auf dem er vorher war, ist umgefallen und nun treibt der Junge nur mit dem Rettungsring durchs Wasser.

Enno ist auf der Flucht und hat unterwegs seine Familie verloren - zum Glück hat Gottfried einen Motor und noch besser, Enno kennt sich mit Motoren aus, denn sein Papa ist Ingenieur...

Die beiden helfen sich auf dem Meer gegenseitig - der eine repariert und der andere fischt.... die Unterhaltung der beiden ist wirklich süß und vor allem Gottfried, der dann auch noch pupsen muss ....

Enno schafft es dann tatsächlich den Motor zum Laufen zu bringen .... und sie fliegen mit dem Turbomotor ans nächste Ufer. Dort landen sie am Strand, an dem zumindest noch Gottfried seine Zeit genießt. Enno hingegen sucht nach seinen Eltern und dann kommt auch noch die Polizei und der Sohn des „Chefe“ bekommt den Motor als Spielzeug und die beiden landen in einem Flüchtlingsheim.... zum Glück haben die beiden sich und zum Glück hat Gottfried so gute Ideen ....Sie pflücken die Orangen vom Baum, der in der Unterkunft steht und tricksen Pedro aus - ziemlich lustig, was die beiden alles anstellen :) Jedenfalls haben sie am Ende wieder den Motor und starten durch Ennos Familie zu suchen.

Und die Geschichte gibt es dann im zweiten Band ...

Hier fliegen sie über das Meer auf der Suche nach der Familie und landen in Marseille. Durch Zufall entdecken sie Ennos Papa im Fernsehen- dieser ist gerade in München angekommen .... und sie machen sich nach einigen Unannehmlichkeiten auf den Weg dorthin.

Zwei Bücher, die das Thema „Flüchtlinge“ und Freundschaft so schön vereinen und das ernste Thema doch kindgerecht vermitteln und Wörter wie Asyl erklären.

Gottfried ist einfach super :) aber auch auf Schwierigkeiten im Spracherwerb wird immer wieder hingewiesen - zum Beispiel Frau Winter, die Lehrerin, die aber gar nicht winterlich aussieht ....

Mit einem Zitat möchte ich abschließen: Ennos Papa nickt, als wollte er sagen, in dieser Welt gibt es so Vieles- Schreckliches, Schönes, Unglaubliches- also warum nicht auch einen Raben, der sprechen kann.“ Dieser Rabe ist einfach super - ein Retter, Quatschkopf und Trostspender. „Gottfried der Turborabe“ @primeroverlag von Christoph Fromm und Finja Skadi Vollbrecht!

Diese und weitere Rezensionen findet ihr auf der Alliteratus Seite hier

Weitere Rezensionen: