Rezensionen zu

"Utopia 07"

Kathrin Haasis, Stuttgarter Zeitung:

„[…] "Utopia 07" gibt einen Eindruck davon, wie sie die Gegenwart empfinden und wie sie sich die Zukunft vorstellen. Besonders schön sieht die Welt in diesem Buch jedenfalls nicht aus, in knappen, sachlichen Sätzen beschreiben die Nachwuchsschriftsteller eine nüchterne Umgebung, die schnell zum Horror werden kann.“ In : Stuttgarter Zeitung vom 28.05.2008 
 
 
„Zusammengekommen sind in dem Buch 15 Geschichten, deren besonderes Merkmal es ist, dass sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Es ist schon alleine die Lektüre wert, wenn man erfährt, was Autoren um die 30 als Utopie darstellen. Vom philosophischen Essay bis zu reinen Science Fition findet man Geschichten in diesem Buch. Innere Monologe gehören ebenso zur Palette der Stile wie die packende Schilderung atmosphärischer Stimmungen.“ In: Ludwigsburger Zeitung vom 28.05.2008
 
 
Statements von den Autoren
 
„Oftmals denkt man beim Stichwort "Utopien" an Politik und große gesellschaftliche Entwürfe. Wenn aber das 20. Jahrhundert irgendetwas bewiesen hat, dann meiner Meinung nach, dass derlei Utopien allesamt zum Scheitern verurteilt sind. Es sind oftmals großartige Ideen, die dahinter stecken. Doch sie scheitern am Alltag und an der Natur des Menschen, der nun einmal nicht perfekt ist und auch nicht perfekt gemacht werden kann.“

Matthias Schmidt, "Die Hölle in mir"
 

 
„Die Frage, ob es sich feststellen lässt wann es sich um eine Utopie oder eine Antiutopie handelt, liegt immer im Auge des Betrachters. Diese Frage ist Schwindel erregend, weil sie ganz schnell die Daseinsberechtigung der Menschheit in Zweifel zieht. Keiner weiss, ob wie Segen oder Epidemie sind.“   

Julia Kaiser, „Der Kobus rotiert“

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