Schmerzgrenze

Wo fängt der Schmerz an und wo ist die Grenze? Um das herauszufinden, überschreiten die Protagonisten in den Geschichten bewusst ihre Schmerzgrenze, wohingegen andere versuchen, bereits erlebte Schmerzen zu verarbeiten.


Da gibt es Veronika, die sich nach dreißig Jahren von ihrer Mutter lossagt, die ihr viele kleine und eine große Verletzung zugefügt hat. Oder Dimitri, der sich mit seinem autoritären Vater auseinandersetzten will. Anstatt ihm Schmerzen zuzufügen, lernt er sie selbst im Ringkampf zu ertragen. Dann gibt es noch einen Kriegsjournalisten, der einmal die schmerzvolle Erfahrung gemacht hat, einem jungen Mädchen beim Sterben zuzusehen. Immer wieder beschwört er zwanghaft diesen Moment herauf, wenn er die letzten Atemzüge von Soldaten mit der Kamera festhält. Oder Tonee, der im Drogenrausch die Grenze der Realität sprengen will und dabei grauenvolle Szenarien erlebt...

Autoren:

Carl Gerber                                Erster Erster 

John-Hendrik Karsten         Siebenundzwanzig Punkte 

Markus Staender                     Flashback 

Liv Scharbatke                         Der Fernseher

Jan Galli                                       Kaleidoskop der Sucht

Konstantin Flemig                  Der Kämpfer

                                                          Ein Moment der Klarheit

Vasko Scholz                             Nachtzug durch eine verlorene Zeit

Barbara Anticevic                   Auf dem Heimweg

Daniel Jacob                             Selbstporträt

Jasmin Wind                             Herr Widmann wünscht sich Musik

Auch als E-Book erhältlich

 

168 Seiten

erschienen 2013 

Taschenbuch

 

ISBN 978-3-9810943-9-8