USA – Kriegsziel erreicht!

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Plötzlich hört man ganz neue Töne aus Amerika, und zwar nicht nur von den Republikanern: Der Krieg mit der Ukraine sei ja doch sehr teuer, und man müsse überlegen, wie man ihn beenden könne. Das ist natürlich erfreulich, doch verdient dieser Gesinnungswandel, dass man noch einmal einige Ereignisse innerhalb der letzten acht Jahre rekapituliert.


Nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim wurde die ukrainische Armee systematisch von amerikanischen Beratern ausgebildet. Warum Putin das verborgen geblieben ist, bleibt sein Geheimnis. Man hat Putins verbrecherisches Potenzial, seinen Aggressionswillen, den er bereits vorher immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, geschickt benutzt. Die amerikanische Ausbildung war, im Verbund mit der Aufklärung und den Waffenlieferungen so gut, dass die Ukraine wider Erwarten nicht nur standhalten, sondern teilweise durchaus die Oberhand gegen Russland gewinnen konnte. Gleichzeitig wurden unter massivem Druck der USA Sanktionen verhängt und einige deutsche Politker*innen trieben die verbale Auseinandersetzung mit Putin so weit, bis uns schließlich – im Gegensatz zu Frankreich und einigen anderen europäischen NATO-Staaten - der Gashahn abgedreht wurde. Damit war und ist Deutschland wirtschaftlich erledigt und wird Jahre brauchen, um aus dieser Krise wieder herauszukommen.


Dass die USA sich jetzt kompromissbereit zeigen, kann nur bedeuten, dass sie ihr eigentliches Kriegsziel erreicht haben: Europa und speziell Deutschland als Wirtschaftskonkurrenten entscheidend zu schwächen. Welche geradezu hirnrissige Rolle die deutsche Regierung in dieser perfiden Intrige gespielt hat, mag sich jeder selbst vor Augen führen. Dieser geopolitische Schachzug wurde vor allem auf dem Rücken des ukrainischen Volkes ausgetragen, unter dem Deckmantel, dass hier die demokratischen Werte und die Freiheit Europas verteidigt würden. Die Behauptung, dass Putin jemals vorhatte, die NATO anzugreifen, ist angesichts des Kriegsverlaufs in der Ukraine geradezu grotesk.

Dass ausgerechnet jetzt ein Raketenbeschuss von Polen stattfindet, könnte, abgesehen von einem Unfall, auch bedeuten, dass die Ukraine versucht, die NATO aktiv in diesen Krieg reinzuziehen. Aber das sind Spekulationen - wer die Raketen abgeschossen hat, ist nach wie vor unklar.


Fakt ist: Ohne die massive Hilfe der USA wird die Ukraine Russland militärisch nicht lange standhalten können – selbst wenn Frau Strack Zimmermann und Frau Baerbock persönlich mit Leopard Panzern an die Front rollen. Europa und die Ukraine alleine gegen Russland - was das bedeutet, kann man sich leicht ausmalen. Wenn jetzt nicht schleunigst Friedensverhandlungen eingeleitet werden, die einen tragfähigen Kompromiss für beide Seiten bedeuten, wird es in einem Desaster für Europa und vor allem für das ukrainische Volk enden. Der Ukraine gehen die Soldaten aus, bereits jetzt werden alle Männer bis zur Altersgrenze von 45 Jahren eingezogen.

Die ukrainische Regierung muss sich fragen lassen, wie viele Menschen sie in diesem Krieg für wie viel Land noch opfern will. Dasselbe müsste sich natürlich auch Putin fragen, doch der hat mehrmals eindeutig bewiesen, dass ihm selbst das Leben seiner eigenen Landsleute restlos gleichgültig ist.


Für die USA heißt es offensichtlich wieder einmal: mission accomplished! Den Dreck dürfen andere wegräumen – der Irak lässt grüßen und Taiwan wartet.

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